CAPTIVE NATIONS WEEK (WOCHE UNTERDRUECKTER NATIONEN)
20 BIS 27 Juli 2003
Vor genau 45 Jahren verabschiedete der amerikanische Kongress einen Gesetz-entwurf, wonach der President der Vereinigten Staaten verpflichtet ist, eine Woche im Juli als Captive Nations Week (Woche zur Erinnerung an die unterdrueckten Nationen) zu proklamieren, was als Gesetznummer 86-90 durch die Unterschrift von President Eisenhower in Kraft trat.
Seit dieser Zeit wurde jaehrlich die Captive Nations Week vom jeweiligen Presidenten proklamiert und dieses Jahr von President George W. Bush. Waehrend dieser Woche ist das amerikanische Volk aufgefordert, durch Kundgebungen und anderen friedlichen Mitteln dafuer zu sorge, dass diese Nationen von den jeweiligen Unterdrueckungen durch totalitaere Regime befreit werden.
Das Captive Nations Komitee veranstaltet ein Grossprogramm in New York. Es beginnt mit einer Heiligen Messe in der St. Patrick's Kathedrale am Sonntag, den 20. Juli 2003 mit anschliessendeer Kundgebung im Central Park. Waehrend der Woche findet eine Kundgebung vor den Vereinten Nationen statt und das Programm endet am folgenden Sonntag mit einem Gottesdienst in einer protestantischen Kirche.
Nach Angaben des Captive NationsKomitees haben kommunistische Regime mehr als 140 Millionen Menschen waehrend des 20. Jahrhundert hingemordet. Auch die Vertreibung und Genoside der Ostpreussen, Pommern, Schlesier, Sudenten und aus Suedosteuropa, werden spezifisch genannt.
Gouverneure aller fuenfzig Staatn Amerikas sind auch aufgefordert, eine aehnliche Proklamation zu erlassen und Kundgebungen zu veranstalten. Besonders im Hinblick auf die neuzeitigen Ereignisse und Osterweiterung der EU verdient die Captive Nations Week besondere Bedeutung. Weitere Informationen sind ueber Captive Nations Committee, Inc., President Horst A. Uhlich, P.O.Box 540, Gracie Station, New York, NY 10028-0005, USA, einzuholen.
VLOTHO-TAGUNG 2003
16 bis 20 Juli 2003 zum Thema:
SPAETE ERINNERUNG ODER TABUBRUCH?
Die Universitaet von Reading, in Zusammenarbeit mit dem Gesamteuropaeischen Studienwerk Vlotho (GESW), veranstaltet einen Kongress zum Thema Vertreibung und Tabus vom 16 bis 20 Juli 2003 in Vlotho an der Weser bei Bad Oeynhausen.
Referenten behandeln geschichtliche Ereignisse nach dem 2. Weltkrieg die bislang unbekannt, oder im Rahmen der politischen Korrektheit tabusiert wurden. Eine aehnliche Konferenz wurde im November 2000 an der Duquesne University in Pittsburgh abgehalten und die Referate erschienen jetzt in einem Sammelband der Columbia University Press ISBN 0-88033-995-0.
Beide Ereignisse im Juli 2003 sind fuer die Menschenrechte, Recht auf Heimat und Schutz des Privatbesitzes von grosser Bedeutung, insbesondere jetzt, nachdem die Vertreiberstaaten in die EU aufgenommen werden, ohne dass die Staaten die Menschenrechte anerkennen. Die Resolutionen des US House of Representatives vom 9. und 13. Oktober 1998, wurden nicht nur von den Vertreiberstaaten, sondern auch von der Bundesrepublik ignoriert, obwohl es sich hier um die so oft genannten Menschenrechtsverletzungen handelt.
s/ Karl Hausner
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